Siegburg. Mit gerade einmal sieben Einwohnern ist Wiedenborstel (Schleswig-Holstein) die kleinste Gemeinde Deutschlands. Das Städteportal meinestadt.de hat anhand der Einwohnerzahlen die Top 10 der deutschen Mini-Orte zusammengestellt. Den zweiten Platz belegt die rheinland-pfälzische Gemeinde Dierfeld. Hier leben acht Einwohner, die wie in Wiedenborstel einer Familie angehören. Gleich vier Familien leben in Ammeldingen an der Our (Rheinland-Pfalz), das mit neun Einwohnern den dritten Platz des Rankings belegt.
„Bei allen Orten handelt es sich um eigenständige Gemeinden, die sich selbst verwalten“, erklärt Armin Gellweiler von meinestadt.de. Auffällig ist: Die zehn kleinsten deutschen Gemeinden liegen ausschließlich in Rheinland-Pfalz und Schleswig Holstein. Der Grund: Im Zuge der bundesweiten Gebietsreform wurden in diesen beiden Bundesländer viele kleine Gemeinden nicht eingemeindet und sind daher selbstständig geblieben. In den anderen Bundesländern wurden Orte dieser Größenordnung meistens anderen Gemeinden angegliedert.
Neben Informationen zu den Einwohnerzahlen liefert www.meinestadt.de auch Einblicke in die Geschichte und die Entwicklung der Mini-Gemeinden. Mit Hilfe der interaktiven Landkarten können die Internetnutzer sich zudem einen ersten Einblick aus der Vogelperspektive von den Gemeinden verschaffen. Wer schon einmal in einer der Top-10-Gemeinden zu Besuch war, kann auch Fotos aus Wiedenborstel, Dierfeld & Co. auf meinestadt.de veröffentlichen.
Die Top 10 und viele weitere Informationen zu den kleinsten Gemeinden Deutschlands sind über folgende Internetadresse zu erreichen:
www.meinestadt.de/deutschland/home/kleinste-gemeinden
Die zehn kleinsten Gemeinden Deutschlands im Überblick:
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