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Pressespiegel 2006

 
16.02.2006 Business Village

Internet goes local

 

Ursprünglich als "virtuelles Tor zur Welt" gefeiert, entwickelt sich das Internet zunehmend zu einem lokal relevanten Medium. Denn auch, wenn der Internet-Hype in der Vergangenheit vielen Unternehmen weltweit rasant steigende Umsätze bescherte, hat sich das User-Verhalten in den letzten Jahren verändert. Nach einer ersten "Gewöhnungsphase" wächst der Wunsch nach einem zielgruppenorientierten Webangebot im lokalen Umfeld. Begründung: Der Alltag der Menschen findet zum größten Teil vor Ort statt. Vor dem Hintergrund gigantischer Wachstumspotenziale nehmen große Suchmaschinen wie google und yahoo und Städteportale wie meinestadt.de diesen Trend in ihr Konzept auf.

 

Vor 15 Jahren, als das Internet seinen weltweiten Siegeszug antrat, wurde das "Ende der Geografie" ausgerufen. Grund war die Entwicklung neuer Kommunikations- und Transporttechnologien, allen voran des Internets. Mit einem Klick, in einer Sekunde, war es auf einmal möglich, seinen Wunschartikel am anderen Ende des Globus zu bestellen. Doch endete diese Massengeburt neuer Umsatzmöglichkeiten genauso schnell, wie sie entstanden war. Denn: Obwohl geografische Barrieren weitgehend abgebaut waren und "E-Conomy" ihre Pforten 24 Stunden geöffnet hat, wurde der lokalen Verankerung von Unternehmen als auch der Anwender zu wenig Beachtung geschenkt. Ohne die immense Bedeutung der Globalisierung in Abrede stellen zu wollen, Fakt ist: Das Leben der Menschen spielt sich zu 90 Prozent im Umkreis von 20 Kilometern ab. So werden beispielsweise 80 Prozent der Ehen mit Partnern geschlossen, die nicht mehr als 10 Kilometer von einander entfernt wohnen. Arbeitnehmer fahren in der Regel maximal 50 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz. Zudem hat sich das Userverhalten verändert. Mit dem Vormarsch der Breitband-Verbindungen nutzen die Menschen das Internet inzwischen als selbstverständliches Informationsmedium. "Der Computer bleibt in Zukunft den ganzen Tag angeschaltet. Statt ihre Informationen aus der Zeitung, aus Broschüren oder Telefonbüchern zusammen zu suchen, werden alle lokalen Anfragen mit Hilfe des Computers beantwortet", prognostiziert Manfred Stegger, Geschäftsführer des Städteportals meinestadt.de und Pionier auf dem Gebiet der lokalen Suche. [...]

 

Einen anderen Weg geht meinestadt.de mit Deutschlands größtem Lokalportal, das alle 12.500 Kommunen in separaten Städteportalen vereint. Im Gegensatz zu Google & Co. mit horizontaler Suchstruktur befindet sich der User durch die vertikale Struktur direkt in der Stadt, die er wünscht. Die Suchergebnisse werden dabei aus mehreren strukturierten Datenbeständen generiert. Unter anderem zählen dazu 600.000 geprüfte Websites (allesklar.de), die einem Ort und einem Thema zugeordnet sind, 4,5 Millionen Branchenadressen, zirka 300.000 Stellenanzeigen, 120.000 Lehrstellenanzeigen und rund 80.000 Veranstaltungstermine und Kleinanzeigen. Eine besonders anwenderfreundliche Suchmatrix erleichtert den Usern das Finden der gesuchten Information. Zudem ist das eingesetzte so genannte usergesteuerte Regio-Targeting dem üblichen lokalen Targeting, das sich an den IP-Nummern der Internetnutzer orientiert, klar überlegen.